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25.05.2020, 13:28 Uhr

Verkehrssituation auf der Ottostraße

Tempo 30-Zone könnte zur Verbesserung beitragen

 

Die Verkehrssituation auf der Krayer Ottostraße ist sowohl Anwohnern als auch Bezirkspolitikern schon länger ein Dorn im Auge. So handelt es sich bei dieser Straße einerseits um einen wichtigen Zubringer zur Autobahnanschlussstelle Gelsenkirchen-Süd. Andererseits führt sie jedoch auch durch ein dicht bebautes Wohngebiet und mitten durch den Volksgarten. Anwohner beklagen immer wieder das hohe Geschwindigkeitsniveau auf der Ottostraße. Insbesondere Fußgänger sind beim Queren der Fahrbahn daher potenziell gefährdet. Durch den derzeitigen Ausbau der Skateranlage im Volksgarten wird sich die Situation nach Ansicht der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung VII weiter zuspitzen.
Hierzu erklärt der Krayer CDU-Bezirksvertreter und Ratskandidat Nils Sotmann: „Wir erwarten mit Fertigstellung der Anlage im Sommer noch mehr Fußgänger, insbesondere Jugendliche und Kinder, die die Ottostraße im Volksgarten queren werden. Gleichzeitig erreichten uns wiederholt Beschwerden von Anwohnern der Ottostraße, dass hier teilweise deutlich zu schnell gefahren wird. Die schnurgerade Straße verleitet einige Autofahrer wohl leider dazu. Die trügerische Annahme scheint zu sein, dass man ja alles gut im Blick hat. Doch genau dieses Verhalten stellt auch eine große Gefahr für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer dar.“ Aus diesem Grund hat die CDU-Bezirksfraktion für die kommende Bezirksvertretungssitzung am 9. Juni nun einen Antrag formuliert, der die Prüfung einer Tempo 30-Zone fordert. „Nachdem wir uns die Situation vor Ort noch einmal angeschaut haben, könnte eine solche Zone zwischen Korthover Weg und Langer Straße für uns ein möglicher Ansatz sein – wohlwissend, dass Verbote und Einschränkungen immer erst nach reiflicher Prüfung als letztes Mittel greifen dürfe. Im Vordergrund muss jedoch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer stehen. Aufgrund der Verkehrsbedeutung der Ottostraße scheiden verkehrsbeschränkende Maßnahmen wie zum Beispiel Durchfahrverbote praktisch aus. Zum Schutz der verkehrsschwächeren Verkehrsteilnehmer erscheint uns daher eine Reduzierung des Geschwindigkeitsniveaus sinnvoll zu sein. Wir werden das Thema auf jeden Fall weiter verfolgen.“, so Sotmann weiter. Die CDU-Fraktion hofft auf ein positives Votum des Stadtteilparlaments.